Nicole Metzger - One night of ella

Konzerte und Musicals
Gesellschaftliches
Nicole Metzger (vocals), Daniel Prandl (piano) und Jens Loh (double bass)

1934. Apollo Theater Harlem, NYC. Amateur Night.

Die 17jährige „Snake Hip Ella“ möchte als Tänzerin an dem Wettbewerb teilnehmen.  Doch die Beine versagen kurz vor Beginn der Show. Also sang sie spontan ein Lied, das Lieblingslied ihrer Mutter: Judy. Und die junge Ella Fitzgerald gewann den ersten Preis, womit ein einzigartiger Weg zur berühmtesten Jazzsängerin aller Zeiten begann.

 

1981. Neustadt an der Weinstrasse. Radio Time.

Die 12jährige Nicole Metzger hört im Radio Aufnahmen von Ella Fitzgerald. Sie ist völlig fasziniert von Ellas Stimme und ihrem Scat-Gesang. Und hier begann der Weg von Nicole Metzger, eine Jazzsängerin zu werden.

Die Hommage One Night of Ella ist deswegen eine tiefe Herzensangelegenheit von Nicole Metzger und mit spannenden Geschichten und wunderbaren Songs aus dem Great American Song-Book entführt sie uns in die Welt von Ella. Metzgers großes Können als Sängerin und emotionale Interpretin lässt uns einen Abend mit Ella erleben. One Night of Ella.


Wolfgang Sandner von der FAZ schreibt über sie: 

Eine Demonstration hoher Jazz-Vokalkunst. 

Nicole Metzger ist mit ihrem Trio das Wagnis einer musikalischen Huldigung für Ella eingegangen und hat sie souverän gemeistert. Es ist ihr gewissermaßen durch die Ausführung eines Doppelspagats gelungen: nämlich zum einen die Essenz von Ellas vokaler Kunst ehrend zu adaptieren, zum anderen den eigenen Gesangsstil dagegen zu setzen.

Am besten konnte man diese Form musikalisch-geistiger Gymnastik bei Ellas Prunkstück „How High The Moon“ beobachten, bei dem Nicole Metzger eine berühmte Passage aus Ellas Scat-Improvisation phrasierungsgetreu zitierte, mit eigenen Melismen weiterführte und dabei ein ganz eigenes Interpretations-Puzzle kreierte. Überhaupt war ihr Auftritt mit all den Highlights aus Ellas Songbook – von „Undecided“ über „Sophisticated Lady“ und „It Don’t Mean A Thing (If It Ain’t Got That Swing)“ bis zu Charlie Chaplins „Smile“ und einem grandiosen „Summertime“ ohne Mikrofon-Unterstützung – eine Demonstration hoher Jazz-Vokalkunst.

Was Nicole Metzger dabei mit dem Subjekt ihrer Huldigung verband, war die Wärme der Tongebung, die Variabilität des Ausdrucks, der große Tonumfang quasi vom Baritonregister bis in die Sopranspitzen, vor allem aber die immer passende Stimmung.

Idee & Skript: Nicole MetzgerRegie: Peter Kühn



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