Museen in Friedrichstadt

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Im neuen Glanze: Museum "Alte Münze"

Am 30. Mai wurde die neue Dauerausstellung im Friedrichstädter Stadtmuseum "Alte Münze" eröffnet. Gemeinsam mit der Bühnenbildnerin Karen Wüpper-Kühn hat Museumsleiterin Christiane Thomsen ein Konzept erarbeitet, das informativ, ansprechend und kurzweilig die Geschichte der Holländerstadt Friedrichstadt darstellt.

In drei Abteilungen, entsprechend den Etagen des historischen Museumsgebäudes, werden den Besuchern die Stadtgründung, die religiöse Vielfalt und das Alltagsleben Friedrichstadts vorgestellt.

Bereits im Erdgeschoss wird es bunt: rote Ausstellungsmöbel und gelbe Wände prägen den Raum. Ein Stadtmodell aus braunem Ton zeigt jedes einzelne Gebäude in der Zeit um 1800. Schubladen mit Karten und Grafiken erlauben einen vertiefenden Blick in die Entwicklung der Stadt. Ein großes Modell eines Friedrichstädter Hauses dient gleichzeitig als überdimensionierte Vitrine: die Türen und Fenster lassen sich öffnen und geben den Blick auf Exponate zum Hausbau der Stadtgründer frei. Bild 1

Im Obergeschoss geht es um die religiöse Vielfalt der Stadt, die 1621 von niederländischen Glaubensflüchtlingen gegründet wurde. Noch heute gibt es im 2500 Einwohner zählenden Friedrichstadt vier Kirchen, die von fünf verschiedenen Gemeinden regelmäßig genutzt werden. Mitglieder dieser verschiedenen Glaubensgemeinschaften stellen persönlich ihre jeweilige Religion vor. Zudem kommt auch ein Mitglied der einst blühenden jüdischen Gemeinde zu Wort, die es seit der NS-Zeit in Friedrichstadt nicht mehr gibt.

Von hier aus ist auch der Blick in eine Kirche möglich. Man kann die Empore der Mennonitenkirche betreten, die heute von dänischen Lutheranern und Mennoniten gemeinsam genutzt wird.

Ganz oben ist das Alltagsleben der Friedrichstädter Thema. Von Kindheit über Handel und Wandel, Infrastruktur bis hin zu geselligem Leben reicht die Palette der behandelten Themen.

Wie ein roter Faden zieht sich zudem ein Geschichtsfries durch das ganze Haus, das wichtige Daten der Geschichte von der Stadtgründung bis heute zeigt.

Gehen Sie auf spannende Zeitreise!

Weitere Informationen unter www.museum-friedrichstadt.de (Fotos: Helga Schulz, Heide)


!Tipp:

Mit dem Ticket für den geführten Stadtrundgang erhalten Sie ermäßigten Eintritt in das Museum!


zum Stadtrungang

 

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Tischlereimuseum

Als im Sommer 1998 der alte Tischlermeister Jacob Hansen in seinem 92. Lebensjahr starb, hinterließ er eine Werkstatt, wie sie kaum ein zweites Mal im Lande zu finden ist. 1876 hatte sein Großvater die Bau- und Möbeltischlerei Jacob Hansen in Friedrichstadt gegründet. Mit Großvater, Vater und Sohn brachten drei Generationen Tischlermeister den Betrieb mal recht, mal schlecht über die Zeit. Der jüngste von ihnen gab schließlich – keine hundert Jahre nach dessen Gründung – den Bau neuer Möbel und Bauteile auf und verlegte sich auf das Restaurieren alter, oft wertvoller antiker Möbel.

Mehr als 30 Jahre arbeitete er allein in der Werkstatt. Für seine Arbeit brauchte er keine modernen Maschinen. So kommt es, dass wir heute mitten in der Altstadt, nur wenige Schritte von Markt und Rathhaus entfernt eine Werkstatt finden, die nach Ausstattung und Arbeitsorganisation das Tischlerhandwerk aus dem Beginn des vorigen Jahrhunderts repräsentiert.
Weitere Informationen unter www.tischlereimuseum-friedrichstadt.de

 

Künstler & Galerien in Friedrichstadt

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Wer Friedrichstadt auf die pittoreske Stadtkulisse reduziert, verkennt das Wichtigste, was die Stadt ausmacht: ihr buntes Herz. Der Blick hinter die Fassaden bringt eine lebendige Kunst- und Kulturszene zum Vorschein. Ein Angebot, das seinen eigenen Platz in der hiesigen Kulturlandschaft gefunden hat und sich nicht verstecken muss. Dabei wirkt die malerische Kulisse von Friedrichstadt inspirierend für Künstler. Hier sind Galerien und Ateliers ansässig, eine Malschule, eine Metallwerkstatt und viele andere künstlerisch Tätige.


AR.TGalerie, Prinzeßstraße 37, Anke Richter.Teubler, wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

Mehr unter www.atelier-friedrichstadt.de

 

Anne Brommann, Lohgerber Straße 14, „Friedrichstädter Fayencen“. In liebevoller Handarbeit werden keramische Produkte hergestellt und verziert.

Mehr unter www.fliesen-fayencen.de

 

Thomas Freund, Am Fürstenburgwall 11, bietet im Fünfgiebelhaus Malkurse und –seminare an. In der Galerie sind vorwiegend Landschaftsbilder der Umgebung und großformatige, moderne Stillleben zu sehen.

Mehr unter www.malen-an-der-nordsee.de


Ewald Heitzmann, Neue Straße 5, zeigt zeitgenössische Kunst, Collagen, Bildobjekte auch Landschaftspastelle und -radierungen.

Mehr unter www.ewald-heitzmann.de


Erwin Holldorf, Am Stadtfeld 12, zeigt in seiner Galerie "holldorf art" seine stimmungsvollen Ölbilder. Malkurse können zu festen Terminen besucht werden.

Mehr unter www.holldorf-art.de


Margarethe Kahle, Am Westersielzug 8, in ihrem Atelier „Op de Klint“ kann man ihr beim Aquarellieren oder beim Schaffen textiler Kunstwerke zuschauen.


Elke Paulsen, Schmiedestraße 9, gehört die „Galerie in der Hinterstadt“.

 

Ulrich Schmied fertigt in seiner Metallwerkstatt Am Fürstenburgwall künstlerische Objekte für den In- und Outdoorbereich. Die Galerie ist in der Prinzenstraße 13 zu finden. In Friedrichstadt steht direkt am Treeneufer der unter seiner Mitwirkung entstandene "Treene-Schwan".

Mehr unter www.ulrich-schmied.de


!Tipp:
Die Künstler/innen wie die Museen öffnen Ihre Türen auch zum jährlichen Friedrichstädter Kulturnachttag, der am letzten Samstag im August beginnt. Besichtigen Sie verschiedenste Ausstellungen, erleben Sie Livemusik und werden Sie selbst zum Künstler!

Künstler & Galerien in der Umgebung von Friedrichstadt

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Das Dorf Seeth ist nicht nur bekannt für seine schönen Bauernhäuser, sondern auch durch die dortige Galerie Cafe Mnich.

Mehr unter www.restaurant-cafe-galerie-mnich.de


In Seeth ist auch die Künstlerin Inge Splettstösser ansässig (Gösstraat 9). Sie ist bekannt für Ihre Aquarelle und gibt Interessierten auch Unterricht.


Im Stapelholmer Heimatkrog befindet sich das Atelier Franzen. In einem Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert werden Kunst- und Fotodrucke sowie realistische Gemälde ausgestellt.
Weitere Informationen unter www.stapelholmer-heimatkrog.de

 

Der KunstPUnkt Bergenhusen mit seinem Skulpturengarten und der Galerie sind das Forum des Bildhauers Jons Drawert (Poststroot 4). Der Skulpturengarten ist täglich frei begehbar 

 

!Tipp:
Für kunsthistorisch Interessierte sind die Kirchen von Koldenbüttel und Schwabstedt wahre Schätze. Ebenso sehenswert ist das ehemalige Bauernhaus Jöns in der Schulstraße in Norderstapel. Es ist das zweitälteste Gebäude in Stapelholm und ist heute der kulturelle Mittelpunkt der Gemeinde.

 

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